Nasenpolypen

Symptome und moderne Therapie

Nasenpolypen sind gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut, die häufig mit einer chronischen Rhinosinusitis einhergehen. Sie können eine starke Nasenatmungsbehinderung, Geruchsverlust und häufige Infektionen verursachen. Eine korrekte Diagnose und gezielte Behandlung verbessern die Lebensqualität der Betroffenen erheblich.

Verstopfung
Schnarchen
Kopfschmerzen
Sekretfluss
Atemnot
Nasenbluten
Definition

Was sind Nasenpolypen?

Es handelt sich um weiche, schmerzlose Wucherungen, die sich aufgrund chronischer Entzündungen in der Nase oder den Nebenhöhlen entwickeln.
Sie sind kein Krebs und entwickeln sich nicht zu einer bösartigen Erkrankung, können jedoch erhebliche Symptome verursachen.

Häufig sind sie Teil der Erkrankung: Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP), die einen spezialisierten HNO-Ansatz erfordert, um Rückfälle zu kontrollieren.

Ursachen & Risikofaktoren
1
Chronische Entzündung
Chronische Rhinosinusitis und häufige Infektionen der oberen Atemwege.
2
Allergien & Asthma
Allergische Rhinitis und Asthma stehen in engem Zusammenhang mit dem Auftreten von Polypen.
3
Genetik & Unverträglichkeit
Genetische Veranlagung und Aspirin-Intoleranz (Samter-Trias).
Klinisches Bild

Welche Symptome verursachen sie?


Dauerhaft verstopfte Nase (Nasenblockade)

Nasenlaufen (oft wässriges Sekret)

Verlust oder Verminderung des Geruchssinns

Druck- oder Schweregefühl im Gesicht

Anhaltende Kopfschmerzen

Nasale Sprache (Näseln)

Häufige Sinusitis-Episoden

Schnarchen und Schlafstörungen

Medizinische Abklärung

Diagnose & Indikationen

DIAGNOSE & UNTERSUCHUNG

Wie erfolgt die Diagnose?

Die Diagnose von Nasenpolypen είναι in der Regel einfach und zuverlässig:

  • 1. Ausführliche Anamnese: Erfassung von Symptomen.
  • 2. Nasenendoskopie: Direkte Untersuchung der Polypen.
  • 3. Computertomographie: Bildgebung der Nebenhöhlen.
  • 4. Begleiterkrankungen: Abklärung von Asthma/Allergien.
INDIKATIONEN

Anzeichen für einen HNO-Besuch

Eine fachärztliche Abklärung ist notwendig, wenn:

  • Die Nase dauerhaft verstopft ist
  • Minderung des Geruchssinns vorliegt
  • Nasensprays keine Linderung verschaffen
  • Wiederkehrende Sinusitis-Episoden auftreten
  • Symptome länger als 10–12 Wochen anhalten
BEHANDLUNGSOPTIONEN

Wie werden sie behandelt?

KONSERVATIVE THERAPIE

Erstlinientherapie

Ziel ist es, die Entzündung zu hemmen und die Größe der Polypen zu reduzieren.

  • Nasale Kortikosteroid-Sprays
  • Nasenspülungen (Kochsalzlösung)
  • Orale Kortikosteroide (situativ)
OPERATIVE THERAPIE

FESS – Endoskopische Lösung

Wenn die medikamentöse Therapie zur Symptomkontrolle nicht ausreicht.

  • Endoskopische Polypenentfernung
  • Minimalinvasiv ohne Schnitte
  • Belüftung der Nebenhöhlen
Neue Therapie

Biologika

Spezialisierte Therapie für schwere Fälle. Diese Medikamente reduzieren Rückfälle und die Polypenmasse signifikant, oft ohne Notwendigkeit einer Operation.

Was Sie nach der Behandlung erwartet
  • Signifikante Verbesserung der Nasenatmung
  • Wiedererlangung des Geruchssinns (bei einem Großteil der Patienten)
  • Spürbare Reduzierung von Atemwegsinfektionen
  • Steigerung der Schlafqualität und des Wohlbefindens im Alltag
Hinweis: Eine systematische postoperative Nachsorge ist erforderlich, da die Art der Erkrankung zu Rückfällen neigen kann.

HNO-Praxis – Kapetan Chrona 16, Neo Psychiko


Jetzt Termin vereinbaren

+30 6931 045 380
contact@festas-orl.gr
Kapetan Chrona 16